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Migräne, Tinitus oder Verspannungen im Nacken?

Eine Fehlfunktion der Kiefergelenke kann die Ursache sein

Der Düsseldorfer Zahnarzt, Dimitrios Mastoras, ist auf die Therapie von Funktionsstörungen spezialisiert. Wenn das Zusammenwirken der beiden Kiefergelenke, der Kaumuskulatur und der Zähne nicht fehlerfrei funktioniert, kann dies weitreichende Folgen haben. Störungen des Kausystems können nicht nur zu Zahnschmerzen führen, sondern auch Schmerzen im Gesicht, dem Kopf, Nacken und Rücken hervorrufen. Zähneknirschen kann ebenfalls damit einhergehen. Diese Beschwerden fassen Zahnmediziner unter dem Begriff Craniomandibuläre Dysfunktion (kurz: CMD) zusammen. „Durch eine zahnärztliche Funktionsanalyse können die Ursachen festgestellt und nachfolgende Therapiemaßnahmen eingeleitet werden“, erklärt Dimitrios Mastoras. Eine Funktionsanalyse ist eine Behandlungsmethode, mit der das Kauorgan hinsichtlich seiner Funktion beziehungsweise Fehlfunktion untersucht wird.

Ablauf der Funktionsanalyse in der Zahnarztpraxis Mastoras

„Die Funktionsanalyse beginnt mit einem ausführlichen Gespräch, bei dem die Patienten ihre Beschwerden schildern können. Danach beginnen wir mit der Untersuchung des Mund-Kiefer-Systems und seiner Funktionen, um die Ursache für die Symptome zu finden“, so Mastoras. Anschließend werden die Kaumuskulatur und die Kiefergelenke untersucht und abgetastet. Dabei wird auch überprüft, ob die Muskulatur verspannt ist. Gezielt wird kontrolliert, ob es knackende, reibenden Geräusche gibt, Abweichungen bei der Unterkieferbewegung oder eine eingeschränkte Mundöffnung, was ein Hinweis auf eine Störung der Kiefergelenke sein kann. „Ich führe eine Registrierung mit dem Gesichtsbogen durch und messe dabei die Lateral-, Protrusions- und Retrusionsbewegungen, also die Fehlstellung Zähne und des Kiefers“, so der Experte.

Wir helfen Ihnen mit der Schienentherapie

Die Therapie richtet sich nach den Ergebnissen der Funktionsanalyse und der Kiefergelenksdiagnostik. „Füllungen und Zahnersatz, die zum Beispiel durch die natürliche Abnutzung unpassend geworden sind, reparieren wir oder tauschen sie aus“, weiß Dimitrios Mastoras. Häufig sind Zahnschienen hilfreich, um die Symptome zum Abklingen zu bringen.
Auf Basis der Untersuchungsergebnisse wird eine Aufbissschiene angefertigt. Diese kann, je nach Situation, in drei Varianten — hart/weich, hart oder thermoplastisch — vom zahntechnischen Labor hergestellt werden. In den meisten Fällen muss eine Schiene nur nachts getragen werden. Der Zahntechniker stellt die Schienen individuell nach der Gebissabformung und exakter Registrierung für die Patienten her.
Die Funktionsanalyse hat sich ebenfalls für die Planung von rekonstruktiven Eingriffen wie Inlays, Kronen und Brücken sowie vor kieferorthopädischen Maßnahmen bewährt. Außerdem hilft sie bei der Diagnostik von Erkrankungen des Zahnhalteapparates, wie bei einer Parodontitis.

Knirschen Sie mit den Zähnen?

Auch nächtliches Zähneknirschen kann zu Nackenverspannungen, Kopfschmerzen oder das Knacken der Kiefergelenke führen. „In der Nacht werden die unbewussten Kaubewegungen mit sehr hohen Druck ausgeübt. Darunter können die Zähne extrem leiden. Durch den starken Abrieb können Risse im Zahnschmelz entstehen und sich einzelne Zähne sogar lockern“, erklärt Dimitrios Mastoras. Die Diagnose des Zahnarztes lautet Bruxismus, so der Fachbegriff für das Zähneknirschen. Die Ursache ist in den meisten Fällen starker Stress. Auch hier kann der Experte mit einer Aufbissschiene Betroffenen helfen. Sie wird nachts auf die Zahnreihe gesetzt und schützt die Zähne vor weiterem Abrieb. Dabei wird auch die Belastung des Kiefergelenks und die Anspannung der Kaumuskulatur gemindert.
Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen im Übrigen die Kosten für eine Aufbissschiene in voller Höhe, wenn der Zahnarzt die entsprechende Diagnose stellt.

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